Klimawandel als Geschäftschance
Im Rahmen der diesjährigen Cisco-Expo hielt Prof. Dr. Klaus Töpfer den Abschlussvortrag mit dem Thema “Die dritte industrielle Revolution: Der Kampf gegen den Klimawandel als wirtschalftliche Chance in der Wirtschaft”. Es ist wissenschaftlich nachgewiesen, dass der Klimaschutz durch Menschen verursacht ist. Besonders auch die IT-Branche sollte sich fragen, welche Märkte und Geschäftschancen sich hier aufmachen.
Die Durchschnittstemperatur hat sich jetzt schon messbar um 0,8 Grad C erhöht, ebenso ist der CO2-Anteil im Atmosphäre stark erhöht. Biomasse und Ozeane können nicht mehr CO2 aufnehmen. So werden die Ozeane schon durch das Kohlendioxid immer saurer mit allen Konsequenzen besonders für Korallen und Tiere. Der bisherige natürliche Treibhaus-Effekt wird sich nun verstärken und extreme Wettersituationen hervorbringen. In 2050 werden in dieser Welt wahrscheinlich 9 Mrd. Menschen leben, die einen Anspruch auf wirtschaftliche Sicherheit haben.
Die Europäische Union hat auf die Gefahren des Klimawandels reagiert. Bis 2020 sollen die Energienachfrage um 20% sinken, der Anteil der erneuerbaren Energien um 20% steigen und 20% weniger CO2 ausgestoßen werden. Diese sog. “3 mal 20 bis 2020“-Entscheidung sollte nicht lamentiert werden, sondern die wirtschaftlichen Chancen daraus kennen.
Informations- und Kommunikationstechnologien können Teil der Lösung sein. Beispielsweise wird 60% des Verkehrs in München durch die Parkplatzsuche verursacht. Wenn man es schafft, hilfreiche Informationen zu den Menschen zu bringen, können solche beispielhaften Situation verhindert werden. Cisco hat sich intern dafür ausgesprochen, dass 20% der Geschäftsflüge reduziert werden und mehr auf modernste HD-Video-Konferenzsysteme wie das Telepresence gesetzt wird.
Nach dem ehemaligen Exekutivdirektor des Umweltprogramms der Vereinten Nationen Herr Töpfer hat die IT die große Chance neue Geschäftsmodelle für diese Anforderungen der 9 Mrd. Weltbevölkerung in 2050 aufzubauen.





Am 12. Juni 2007 um 02:07 Uhr
Ein privater TV-Sender hat nach “The Day after Tomorrow” einen Bericht gezeigt, in dem einige bereits eingesetzten Verfahrensweisen dokumentiert wurden. Besonders der Ausschnitt mit dem Untertitel “Das schöne leben mit der Umweltkatastrohphe” und der Idee vom dynamisch schwimmendem Haus war meiner Meinung nach sehr makaber.